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Anastasia Dönau

Anastasia Dönau

Online-Marketing & Redaktion

28.01.2026

-

10 Minuten

-

B2B SaaS

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist B2B SaaS? Der komplette Leitfaden
  2. Was ist B2B SaaS?
  3. Merkmale von B2B SaaS
  4. Vorteile
  5. Herausforderungen
  6. Was ist B2C SaaS?
  7. B2B SaaS vs. B2C SaaS – Unterschiede zwischen B2B-SaaS und B2C-SaaS
  8. Customer Journey eines B2B-Unternehmens
  9. Arten von B2B SaaS Software
  10. Bekannte B2B SaaS Unternehmen
  11. Die richtige B2B-Software für dein Unternehmen wählen
  12. Ambitive Digitalagentur – B2B SaaS Lösungen für Startups, KMUs und Konzerne
  13. FAQ

Was ist B2B SaaS? Der komplette Leitfaden

B2B SaaS and, Aspekte, Definition und Grundlagen

B2B SaaS hat in den letzten Jahren die Unternehmenslandschaft grundlegend verändert. Unternehmen nutzen heute Hunderte von cloudbasierten Anwendungen, vom CRM-System über Buchhaltungssoftware bis zur Kollaborationsplattform. Der Grund ist einfach: SaaS-Lösungen sind schneller implementiert, kostengünstiger in der Anschaffung und flexibler skalierbar als traditionelle Software.

Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff B2B SaaS? Welche Geschäftsmodelle funktionieren, welche Kennzahlen sind im SaaS-Bereich entscheidend, was ist der Unterschied zu B2C SaaS und worauf sollten Unternehmen bei der Auswahl achten? Dieser Leitfaden liefert dir fundierte Antworten und praktische Einblicke in einen der wichtigsten Tech-Bereiche unserer Zeit.

Was ist B2B SaaS?

Die Begrifflichkeit B2B SaaS steht für Business-to-Business Software as a Service. Gemeint ist hiermit eine Softwarelösung, die ein Unternehmen für andere Unternehmen online über eine Cloud bereitstellt. Sie wird nicht lokal installiert, sondern über das Internet genutzt. User können so jederzeit online auf die Anwendung zugreifen. Zugleich entfällt die Notwendigkeit eigens durchgeführter Maßnahmen zur Wartung, Installation von Updates und Aufrechterhaltung einer eigenen Serverinfrastruktur.

In der Regel werden SaaS-Lösungen auf Abonnementbasis monatlich oder jährlich bezahlt.

Typische SaaS-Produkte im B2B-Bereich unterstützen Geschäftsprozesse wie Vertrieb, Marketing, Buchhaltung, Personalverwaltung, Projektmanagement und CRM (Customer Relationship Management). Der Fokus liegt dabei auf einer Steigerung der Effizienz, Skalierbarkeit sowie Zusammenarbeit mehrerer Nutzer innerhalb eines Unternehmens.

Was ist B2B?

B2B steht für Business-to-Business und beschreibt eine Geschäftsbeziehung, bei der ein Unternehmen Produkte, Software oder Dienstleistungen statt an einen Endverbraucher (B2C – Business-to-Consumer) an ein anderes Unternehmen verkauft.

Was ist SaaS?

Software as a Service (SaaS) ist ein Modell, bei dem dir Software per Abonnement-Modell über eine Cloud zur Verfügung gestellt wird. Statt diese manuell auf deinem Server oder Gerät installieren zu müssen, kannst du sie mit jedem Gerät überall dort wo du eine Internetverbindung hast, nutzen.

Für mehr Informationen zu der Thematik sowie Einblicke in die Entstehungsgeschichte, schau dir gerne unseren Blogbeitrag „Was ist SaaS?“ an.

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Merkmale von B2B SaaS

Abonnementbasiert: Statt eines hohen Kaufpreises, zahlst du regelmäßig eine Gebühr (monatlich oder jährlich). Du profitierst somit von geringen Einstiegskosten sowie einer vollen Vorhersehbarkeit deiner Ausgaben.

Cloud-basiert: Die Software läuft auf den Servern des Anbieters, nicht auf deinem eigenen Rechner. Du musst folglich keine Server warten, Backups durchführen oder zusätzliche Hardware kaufen. Zudem kann dein Team mit jedem Gerät, das über eine Internetverbindung verfügt unabhängig vom Standort auf die Software zugreifen.

Skalierbarkeit: Du kannst jederzeit Nutzer oder Funktionen hinzufügen oder entfernen. Du zahlst also nur für das, was du wirklich brauchst. Wenn dein Team wächst, wächst die Software mit und umgekehrt.

API und Konnektivität: Viele SaaS-Lösungen verfügen über offene Schnittstellen (APIs) oder Konnektoren, die eine Verbindung des Tools mit anderen Plattformen ermöglichen.

Multi-Tenancy: SaaS-Lösungen folgen in der Regel der Multi-Tenant-Architektur. Das bedeutet, dass mehrere Kunden zwar dieselbe Software-Version nutzen, die Daten allerdings strikt getrennt werden. Alle Nutzer profitieren so gleichzeitig von den neuesten Updates und Sicherheits-Patches. Zudem sinken durch Multi-Tenancy die Kosten für Anbieter sowie Kunden.

Rollen und Rechte: Du kannst genau festlegen, welcher Mitarbeiter was sehen oder bearbeiten darf. Sensible Infos bleiben geschützt und Mitarbeiter werden nicht durch zu viele Funktionen überfordert.

Sicherheit und Konformität: Da bei SaaS mit sensiblen Daten gearbeitet wird, bieten viele Lösungen Verschlüsselungen, Single-Sign-On, Datensicherung, Zugriff über Rollen sowie die Einhaltung von Industriestandards wie GDPR, SOC 2 und HIPAA an.

Customer Success: Spezielle Teams beim Anbieter helfen dir, das Maximum aus der Software rauszuholen. Du wirst nicht mit der Software allein gelassen, sondern bei der Erreichung deiner Ziele unterstützt. Die Datenspeicherung erfolgt in zentralen, stark gesicherten Rechenzentren, deren Sicherheitsvorkehrungen häufig das Niveau übertreffen, welches einzelne Organisationen eigenständig realisieren könnten.

Vorteile

Geringe Einstiegshürden: Einer der schlagkräftigsten Vorteile von SaaS ist die Transformation von hohen Investitionsausgaben (CapEx) in kalkulierbare Betriebskosten (OpEx). Während Unternehmen früher enorme Summen für unbefristete Softwarelizenzen und die nötige Server-Hardware im Voraus bezahlen mussten, ermöglicht das Abo-Modell einen sofortigen Einstieg bei minimalem finanziellem Risiko. Dies schont die Liquidität und erlaubt es Firmen, ihr Kapital gezielter in ihr Kerngeschäft statt in die IT-Infrastruktur zu investieren. Zudem sind die Kosten durch die festen monatlichen oder jährlichen Gebühren präzise planbar, was die Budgetierung erheblich vereinfacht.

Kontinuierliche Innovation: Bei klassischer Software mussten IT-Abteilungen Updates oft mühsam manuell einspielen, was häufig zu Systemausfällen oder Kompatibilitätsproblemen führte. Im SaaS-Modell liegt die gesamte Verantwortung für Wartung, Sicherheitspatches und Funktionserweiterungen beim Anbieter. Als Nutzer profitierst du unmittelbar von jeder Weiterentwicklung. Das bedeutet, dass dein Team immer mit der modernsten Version der Software arbeitet, ohne dass intern wertvolle IT-Ressourcen für die Instandhaltung gebunden werden.

Skalierbarkeit und globale Verfügbarkeit: B2B SaaS-Lösungen sind darauf ausgelegt, mit deinem Unternehmen zu wachsen. Wenn dein Team wächst, buchst du per Mausklick neue Lizenzen hinzu. Verkleinert sich eine Abteilung, kannst du die Kapazitäten ebenso einfach wieder reduzieren. Da die Anwendungen cloudbasiert sind, ist der Zugriff zudem völlig ortsunabhängig.

Herausforderungen

Vendor Lock-in: Die Bequemlichkeit von SaaS führt nicht selten zu einer tiefen Abhängigkeit vom gewählten Anbieter. Da die Daten in der Cloud des Dienstleisters liegen und oft in proprietären Formaten gespeichert werden, gestaltet sich ein Wechsel zu einem Konkurrenzprodukt schnell schwierig und kostspielig.

Komplexität bei Datenschutz und Compliance: Mit der Nutzung von SaaS gibst du die physische Kontrolle über deine Daten ab. Da viele führende SaaS-Anbieter ihren Sitz in den USA haben, stellt dies besonders für europäische Unternehmen unter der DSGVO eine Herausforderung dar. Es muss sichergestellt werden, dass die Datenverarbeitung den strengen rechtlichen Standards entspricht. Ein Verstoß gegen Compliance-Richtlinien kann hohe Bußgelder nach sich ziehen und zudem das Vertrauen deiner Kunden nachhaltig schädigen.

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Was ist B2C SaaS?

B2C SaaS ist ebenfalls eine cloudbasierte Softwarelösung, die sich allerdings statt an Unternehmen an Endverbraucher richtet. Im Fokus stehen einfache Bedienbarkeit, schnelle Nutzung sowie ein rundum positives Nutzererlebnis. Die Software löst konkrete Alltagsprobleme, zum Beispiel im Bereich Unterhaltung, Organisation, Finanzen oder Kommunikation.

Im Gegensatz zu B2B SaaS sind die Entscheidungsprozesse hier kürzer, Preise meist niedriger und die Nutzung stärker emotional geprägt. Erfolg entsteht hier vor allem durch hohe Nutzerzahlen, geringe Einstiegshürden und langfristige Kundenbindung.

Beispiele für B2C SaaS sind: Netflix, Spotify, Gmail, Dropbox und Notion

B2B SaaS vs. B2C SaaS – Unterschiede zwischen B2B-SaaS und B2C-SaaS

KriteriumB2B SaaSB2C SaaS
ZielgruppeUnternehmen, Teams, FachabteilungenEinzelpersonen, sehr breite und heterogene Zielgruppe
Use CaseProduktivität, Effizienz, Kostenreduktion, Umsatzsteigerung, ComplianceKomfort, Unterhaltung, Lernen, Lifestyle, persönlicher Nutzen
PreisniveauHöhere Preise pro Account/Seat, oft 3-6-stellig pro JahrNiedrige Preise, meist wenige Euro pro Monat, häufig Freemium/Free Trial
VertragsmodellJahresverträge, mehrjährige Verträge, SLAs, individuelle KonditionenMonatlich kündbar, Self-Service-Abos, standardisierte AGB
Sales-ZyklusLang, mehrstufig, mehrere Stakeholder, Proof of Concept, DemosKurz, oft impulsgetrieben, Entscheidung durch einzelne Person
Customer AcquisitionHöhere CAC (Customer Acquisition Cost), gezielte Kampagnen, Outbound, Events, PartnerschaftenNiedrigere CAC pro Nutzer, Performance Ads, Influencer, App-Store-Optimierung
Marketing-BotschaftenRational, ROI-getrieben (Return on Investment), Problem-Lösung, Effizienz- und RisikoargumenteEmotional, Nutzenversprechen, Convenience, Spaß, Status
OnboardingGeführtes Onboarding, SchulungenSchnell, selbsterklärend, Guided-Tours, Product-Led mit In-App-Hilfen
Nutzeranzahl je KundeMehrere Seats pro Kunde, komplexe RollenMeist 1-5 Nutzer pro Account, eher homogene Nutzung
SupportPersönlicher Support (Customer Service), Customer Success Manager, SLAs, individuelle LösungenStandard-Support, Help Center, Chat/E-Mail, stark automatisiert
Churn / BindungTendenziell niedrige Chrun-Rate, hohe Wechselkosten, starke Abhängigkeit vom SaaS-AnbieterHöhere Churn-Rate, geringe Wechselkosten, mehrere Alternativen
BeispieleCRM, ERP, HR-Software, E-Mail-Marketing, ProjekmanagementStreaming-Dienste, Personal Finance Apps, Fitness-Apps, Lernplattformen

Customer Journey eines B2B-Unternehmens

Customer Journey eines B2B-Unternehmens

Um B2B SaaS wirklich zu verstehen, reicht es nicht aus, nur das Geschäftsmodell oder die Software selbst zu betrachten. Wichtig ist auch, zu verstehen, wie Unternehmen eine Kaufentscheidung treffen. Da B2B SaaS Lösungen meist mit langen Entscheidungsprozessen, vielen internen Abstimmungen und individuellen Anforderungen verbunden sind, lohnt sich ein Blick auf die Customer Journey. Sie zeigt, wie potenzielle geschäftliche Kunden von der ersten Problemwahrnehmung bis zur Entscheidung gelangen und warum Marketing, Vertrieb und Content im B2B anders funktionieren als im B2C.

Besonderheiten der B2B Customer Journey

Die Customer Journey im B2B unterscheidet sich deutlich von der im B2C. Entscheidungsprozesse sind in der Regel langfristig angelegt und von zahlreichen internen Abstimmungen geprägt. Der Sales Cycle ist meist deutlich länger, da mehrere Abteilungen und Entscheidungsträger wie beispielsweise Geschäftsführung, Fachabteilungen, IT oder Einkauf in den Prozess eingebunden sind.

Zudem bringen potenzielle Kunden im B2B häufig individuelle Anforderungen mit. Gerade bei größeren Unternehmen sind spezielle Wünsche, individuelle Anpassungen oder eigene Funktionen keine Seltenheit, sondern fester Bestandteil der Evaluierungsphase. Anbieter müssen daher nicht nur ihr Produkt erklären, sondern auch flexibel auf unternehmensspezifische Anforderungen eingehen und diese in ihre Lösung integrieren. Diese Komplexität erfordert eine kontinuierliche Begleitung des Entscheidungsprozesses, einen hohen Vertrauensaufbau und Inhalte, die unterschiedliche Rollen und Informationsbedürfnisse abholen.

Arten von B2B SaaS Software

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Software-as-a-Service-Lösungen können im B2B-Segment in zahlreichen Unternehmensbereichen Anwendung finden. Hier ist eine Übersicht mit den wichtigsten Kategorien und ihren Kernfunktionen:

SoftwareBeschreibung und Funktionen
CRM (Customer Relationship Management)Verwalten von Kundeninteraktionen, Leads, Sales Pipelines und Service-Tickets
ERP (Enterprise Resource Planning)Integration von Finanzen, HR, Lieferkette, Beschaffung und Betriebsprozessen
ProjektmanagementPlanung, Tracking und Kollaboration bei Projekten, Tasks und Teams
HR und PersonalwesenRecruiting, Leistungsmanagement, Mitarbeiterdaten, Onboarding
Marketing AutomationE-Mail-Kampagnen, Lead-Nurturing, Analytics, Content-Management
KommunikationTeam-Chat, Videocalls, Dateifreigabe, interne Vernetzung
BuchhaltungRechnungsstellung, Buchführung, Budgetierung, Finanzreporting

Bekannte B2B SaaS Unternehmen

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SaaS -Unternehmen gibt es wie Sand am Meer. Einige bekannte B2B SaaS-Anbieter, die den Markt dominieren sind:

Salesforce

Das amerikanische Unternehmen Salesforce gilt als weltweit größter Anbieter für Cloud-Computing-Produkte. Spezialisiert hat sich die Firma auf den Vertrieb einer cloudbasierten Plattform für Customer Relationship Management. Mit ihrer Hilfe können Unternehmen kundenbezogene Aktivitäten auf einer einzelnen Plattform vereinen, effizienter bearbeiten und automatisieren.

Microsoft

Der US-amerikanische Technologiekonzern Microsoft zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Hard- und Software sowie Cloud-Diensten. Bekannt geworden durch das Betriebssystem Windows und das Bürosoftware-Paket Office, hat sich das Unternehmen heute massiv in Richtung Cloud-Computing und Künstliche Intelligenz (Azure) transformiert. Mit seinem breit gefächerten Ökosystem unterstützt Microsoft Privatpersonen und Unternehmen dabei, Arbeitsprozesse zu digitalisieren, die Zusammenarbeit zu vernetzen und IT-Infrastrukturen skalierbar in der Cloud zu betreiben.

Slack

Das US-Unternehmen Slack (mittlerweile Teil von Salesforce) ist Anbieter einer cloudbasierten Plattform für die teaminterne Kommunikation. Slack ersetzt klassische E-Mail-Verteiler durch themenbezogene Kanäle (Channels), in denen Nachrichten, Dateien und Tools zentral gebündelt werden. Ziel ist es, die Zusammenarbeit in Echtzeit zu strukturieren und die Transparenz innerhalb von Organisationen zu erhöhen.

SAP

Die deutsche SAP SE ist das weltweit führende Unternehmen für Enterprise-Resource-Planning-Software (ERP). Mit ihren Lösungen unterstützt SAP Firmen aller Größen dabei, komplexe Geschäftsprozesse wie Buchhaltung, Personalwesen, Vertrieb und Logistik über eine zentrale Datenbasis zu steuern. Der Fokus liegt heute stark auf der Transformation dieser Prozesse in die Cloud (S/4HANA Cloud).

HubSpot

HubSpot ist ein US-amerikanischer Entwickler von Softwareprodukten für Inbound-Marketing, Vertrieb und Kundenservice. Herzstück ist ein kostenloses CRM-System, das durch verschiedene „Hubs“ erweitert werden kann. Die Plattform ist darauf spezialisiert, Unternehmen dabei zu helfen, Kunden durch wertvolle Inhalte anzuziehen, Leads effizient zu verwalten und die Kundenbindung durch Automatisierung zu stärken.

Zoom

Das US-Unternehmen Zoom Video Communications wurde vor allem durch seine Videokonferenz-Software weltweit bekannt. Über die reine Videotelefonie hinaus bietet Zoom eine umfassende Kommunikationsplattform für Webinare, Chat-Funktionen und Cloud-Telefonanlagen. Die Firma setzt auf eine intuitive Bedienung und hohe Stabilität, um hybrides Arbeiten und virtuelle Zusammenarbeit zu ermöglichen.

ServiceNow

ServiceNow ist ein führender US-Anbieter von Cloud-Lösungen für das Enterprise Service Management. Die Plattform hilft Unternehmen dabei, interne Arbeitsabläufe (Workflows) zu digitalisieren und zu automatisieren, insbesondere im IT-Service, HR-Bereich und Kundensupport. Man kann es sich als „Betriebssystem“ für Unternehmen vorstellen, das isolierte Abteilungen miteinander vernetzt.

ClickUp

Das US-Start-up ClickUp positioniert sich als „One App to replace them all“. Es handelt sich um eine hochgradig anpassbare Produktivitäts- und Projektmanagement-Plattform. ClickUp vereint Aufgabenlisten, Dokumente, Tabellen, Zielverfolgung und Zeitplanung in einem einzigen Tool. Ziel ist es, die Tool-Müdigkeit in Teams zu verringern, indem alle relevanten Arbeitsinformationen an einem Ort zentralisiert werden.

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Die richtige B2B-Software für dein Unternehmen wählen

Die Auswahl einer SaaS-Lösung ist eine strategische Entscheidung, die über Jahre hinweg Auswirkungen auf die Produktivität und Kosten deines Unternehmens hat. Damit du dich im „Software-Dschungel“ nicht verirrst und einen datenbasierte Entscheidung treffen kannst, haben wir dir hier eine Anleitung zusammengestellt:

1. IST-Analyse und Bedarfsermittlung

Bevor du dir Tools anschaust, musst du verstehen, was du eigentlich lösen willst.

  • Problemdefinition: Welches konkrete Problem soll die Software lösen? (z. B. „Unsere Sales-Daten sind über fünf Excel-Listen verteilt“).
  • Anforderungskatalog: Unterscheide zwischen Must-have (K.-o.-Kriterien) und Nice-to-have (Zusatzfunktionen).
  • Nutzerkreis: Wer arbeitet täglich damit? Beziehe diese Mitarbeiter frühzeitig ein, um die spätere Akzeptanz zu sichern.

2. Integration und Skalierbarkeit

Das Tool muss später in deine bestehende IT-Landschaft passen, sodass eine Arbeit über alle Systeme hinweg funktioniert.

  • Schnittstellen (APIs): Lässt sich das Tool mit deinen vorhandenen Systemen (z. B. Microsoft, SAP oder Slack) verbinden?
  • Wachstum: Kann die Lösung mitwachsen? Prüfe, ob das Preismodell bei steigenden Nutzerzahlen oder Datenmengen noch wirtschaftlich ist.

3. Datenschutz und Compliance

Bei Software-as-a-Service liegen kritische, personenbezogene und unternehmenseigene Daten auf einer Cloud. Eine physische Sicherung gibt es nicht. Prüfe also:

  • DSGVO-Konformität: Wo stehen die Server? Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)?
  • Sicherheit: Bietet der Anbieter Features wie Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) oder Single Sign-On (SSO)?

4. Evaluation und Testing

  • Shortlist: Wähle maximal 3–5 Anbieter aus, die deine Kriterien erfüllen.
  • Demo & Trial: Lass dir eine geführte Demo geben, aber teste danach selbst mit echten (anonymisierten) Daten.
  • Usability: Ist die Benutzeroberfläche intuitiv? Eine Software, die keiner bedienen mag, ist eine Fehlinvestition.

5. Total Cost of Ownersip

Der Abopreis ist nur ein Teil der Wahrheit. Achte auf versteckte Kosten:

  • Implementierung: Kosten für Einrichtung und Datenmigration.
  • Schulungen: Wie viel Zeit und Geld kosten Trainings für das Team?
  • Support: Ist der Support inklusive oder kostet ein „Priority Support“ extra?

6. Entscheidung und Onboarding

Wenn die Wahl getroffen ist, beginnt die eigentliche Arbeit.

  • Pilotphase: Starte mit einer kleinen Abteilung, bevor du die Software unternehmensweit ausrollst.
  • Feedbackschleifen: Sammle nach 3 Monaten Feedback, um zu sehen, ob die gesteckten Ziele erreicht wurden.

Ambitive Digitalagentur – B2B SaaS Lösungen für Startups, KMUs und Konzerne

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FAQ

Was ist B2B SaaS?

B2B SaaS steht für Business-to-Business Software-as-a-Service. Es bezeichnet Softwarelösungen, die speziell für die Anforderungen von Unternehmen entwickelt wurden und über die Cloud bereitgestellt werden. Statt die Software zu kaufen und lokal zu installieren, mieten Unternehmen den Zugriff, um ihre Geschäftsprozesse zu digitalisieren.

Was versteht man unter SaaS?

SaaS ist ein Mietmodell für Software, bei dem du die Anwendung über den Browser oder eine App nutzt, während der Anbieter sich im Hintergrund komplett um Hosting, Updates und Sicherheit kümmert.

Was ist der Unterschied zwischen B2B-SaaS und B2C-SaaS?

B2B-SaaS löst komplexe geschäftliche Probleme für Firmen und erfordert hohe Sicherheitsstandards, während B2C-SaaS auf die einfache, meist unterhaltende Nutzung durch Privatpersonen (wie Netflix oder Spotify) ausgelegt ist.